Kurz gesagt
Selbst melden lohnt sich bei wenigen Positionen, sauberem Datenexport und festen Warennummern. Auslagern ist sinnvoll, wenn ein Bescheid oder eine Mahnung gekommen ist, das Know-how im Haus fehlt, Daten als Rechnungen vorliegen oder mehrere EU-Länder betroffen sind. Als Mischform kannst du nur die Warennummern abgeben.
Beide Wege im Vergleich
| Selbst melden | Auslagern | |
|---|---|---|
| Laufende Kosten | eigene Arbeitszeit, meist mehrere Stunden im Monat | monatliche Gebühr, bei awastat ab 39,99 € |
| Know-how | muss im Haus aufgebaut und gehalten werden | liegt beim Dienstleister |
| Vertretung | Urlaub und Krankheit müssen abgedeckt sein | übernimmt der Dienstleister |
| Warennummern | selbst recherchieren und jährlich prüfen | werden zugeordnet und gepflegt |
| Rückfragen und Mahnungen | selbst klären | klärt der Dienstleister mit dem Amt |
| Kontrolle | alles im eigenen Haus | Meldeprotokoll und Aufstellung jeden Monat |
Selbst melden lohnt sich, wenn …
- du nur wenige Positionen im Monat hast,
- deine Warenwirtschaft die Daten sauber und vollständig exportiert,
- die Warennummern deiner Artikel feststehen und sich selten ändern,
- mindestens zwei Personen im Haus die Meldung beherrschen.
Auslagern lohnt sich, wenn …
- ein Heranziehungsbescheid oder eine Mahnung gekommen ist und schnell gemeldet werden muss,
- die zuständige Person das Unternehmen verlässt oder ausfällt,
- deine Daten als Papier- oder PDF-Rechnungen vorliegen,
- die Warennummern unklar sind oder seit Jahren nicht geprüft wurden,
- du in weiteren EU-Ländern meldepflichtig bist,
- deine Fachkräfte ihre Zeit lieber für das Kerngeschäft nutzen sollen.
Die Mischform: Warennummern auslagern
Die häufigste Fehlerquelle in der Intrastat-Meldung ist die Warennummer. Wer selbst melden möchte, kann nur diesen Teil abgeben: Wir ordnen deine Artikel der richtigen Warennummer zu und gleichen den Katalog jedes Jahr mit dem neuen Warenverzeichnis ab. Die Eingabe in IDEV bleibt bei dir.
So läuft ein Wechsel zu awastat
- Erstgespräch: 30 Minuten, kostenlos. Wir schauen auf einen typischen Meldemonat, danach kennst du deinen Festpreis.
- Einrichtung: Wir registrieren uns als Drittanmelder für dein Unternehmen und übernehmen deine bestehenden Warennummern. Für dich fällt eine Unterschrift an.
- Monatlicher Lauf: Du schickst die Rechnungen oder einen Excel-Export, wir melden fristgerecht und schicken dir das Meldeprotokoll.
Was das kostet, steht hier: Was kostet ein Intrastat-Dienstleister?
Häufige Fragen
Kann ich nur einen Teil auslagern?
Ja. Viele Unternehmen melden selbst, lassen aber die Warennummern von uns zuordnen und jährlich prüfen. Das ist der häufigste Einstieg.
Wie schnell ist ein Wechsel möglich?
Liegen die Daten vor, ist die erste Meldung meist innerhalb weniger Tage abgegeben – auch mitten im Jahr oder kurz vor einer Frist.
Bleibe ich als Unternehmen verantwortlich?
Ja, die Meldepflicht bleibt bei deinem Unternehmen. Du lieferst die Daten, der Drittanmelder erstellt und übermittelt die Meldung. Deshalb ist ein Dienstleister wichtig, der sauber dokumentiert und Rückfragen vom Amt klärt.