Intrastat selbst melden oder auslagern?

Beide Wege haben ihre Berechtigung. Hier erfährst du, wann sich die eigene Meldung lohnt, wann ein Dienstleister die bessere Wahl ist – und welche Mischform es gibt.

Aktualisiert: November 2026 · von der awastat-Redaktion

Kurz gesagt

Selbst melden lohnt sich bei wenigen Positionen, sauberem Datenexport und festen Warennummern. Auslagern ist sinnvoll, wenn ein Bescheid oder eine Mahnung gekommen ist, das Know-how im Haus fehlt, Daten als Rechnungen vorliegen oder mehrere EU-Länder betroffen sind. Als Mischform kannst du nur die Warennummern abgeben.

Beide Wege im Vergleich

Selbst meldenAuslagern
Laufende Kosteneigene Arbeitszeit, meist mehrere Stunden im Monatmonatliche Gebühr, bei awastat ab 39,99 €
Know-howmuss im Haus aufgebaut und gehalten werdenliegt beim Dienstleister
VertretungUrlaub und Krankheit müssen abgedeckt seinübernimmt der Dienstleister
Warennummernselbst recherchieren und jährlich prüfenwerden zugeordnet und gepflegt
Rückfragen und Mahnungenselbst klärenklärt der Dienstleister mit dem Amt
Kontrollealles im eigenen HausMeldeprotokoll und Aufstellung jeden Monat

Selbst melden lohnt sich, wenn …

  • du nur wenige Positionen im Monat hast,
  • deine Warenwirtschaft die Daten sauber und vollständig exportiert,
  • die Warennummern deiner Artikel feststehen und sich selten ändern,
  • mindestens zwei Personen im Haus die Meldung beherrschen.

Auslagern lohnt sich, wenn …

  • ein Heranziehungsbescheid oder eine Mahnung gekommen ist und schnell gemeldet werden muss,
  • die zuständige Person das Unternehmen verlässt oder ausfällt,
  • deine Daten als Papier- oder PDF-Rechnungen vorliegen,
  • die Warennummern unklar sind oder seit Jahren nicht geprüft wurden,
  • du in weiteren EU-Ländern meldepflichtig bist,
  • deine Fachkräfte ihre Zeit lieber für das Kerngeschäft nutzen sollen.

Die Mischform: Warennummern auslagern

Die häufigste Fehlerquelle in der Intrastat-Meldung ist die Warennummer. Wer selbst melden möchte, kann nur diesen Teil abgeben: Wir ordnen deine Artikel der richtigen Warennummer zu und gleichen den Katalog jedes Jahr mit dem neuen Warenverzeichnis ab. Die Eingabe in IDEV bleibt bei dir.

So läuft ein Wechsel zu awastat

  1. Erstgespräch: 30 Minuten, kostenlos. Wir schauen auf einen typischen Meldemonat, danach kennst du deinen Festpreis.
  2. Einrichtung: Wir registrieren uns als Drittanmelder für dein Unternehmen und übernehmen deine bestehenden Warennummern. Für dich fällt eine Unterschrift an.
  3. Monatlicher Lauf: Du schickst die Rechnungen oder einen Excel-Export, wir melden fristgerecht und schicken dir das Meldeprotokoll.

Was das kostet, steht hier: Was kostet ein Intrastat-Dienstleister?

Häufige Fragen

Kann ich nur einen Teil auslagern?

Ja. Viele Unternehmen melden selbst, lassen aber die Warennummern von uns zuordnen und jährlich prüfen. Das ist der häufigste Einstieg.

Wie schnell ist ein Wechsel möglich?

Liegen die Daten vor, ist die erste Meldung meist innerhalb weniger Tage abgegeben – auch mitten im Jahr oder kurz vor einer Frist.

Bleibe ich als Unternehmen verantwortlich?

Ja, die Meldepflicht bleibt bei deinem Unternehmen. Du lieferst die Daten, der Drittanmelder erstellt und übermittelt die Meldung. Deshalb ist ein Dienstleister wichtig, der sauber dokumentiert und Rückfragen vom Amt klärt.

Wir erstellen deine Intrastat-Meldung ab 39,99 € im Monat

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deine Meldesituation an und sagen dir, was es kostet. Unverbindlich und ohne Vertragsfalle.