Neue Meldeschwellen ab 2026
Statistik Austria hat die Schwellen für Intrastat ab dem Berichtsjahr 2026 kräftig angehoben. Dadurch sind deutlich weniger Unternehmen meldepflichtig als bisher.
| Richtung | bis 2025 | ab 2026 |
|---|---|---|
| Eingang (Intra-EU-Import) | 1.100.000 € | 5.000.000 € |
| Versendung (Intra-EU-Export) | 1.100.000 € | 1.200.000 € |
Wer 2025 unter diesen Werten lag, ist für 2026 in der jeweiligen Richtung befreit. Wird die Schwelle im Laufe von 2026 erreicht oder überschritten, beginnt die Meldepflicht ab diesem Berichtsmonat.
Frist und Meldeweg
In Österreich wird monatlich gemeldet. Gesetzlicher Abgabetermin ist der 10. Arbeitstag des Folgemonats. Die Daten gehen an Statistik Austria, zum Beispiel über das Meldetool RTIC.
Unterschiede zu Deutschland
- Andere Schwellen: In Deutschland gelten 1 Mio. € für Versendungen und 3 Mio. € für Eingänge.
- Anderes Amt und anderes Meldeportal.
- Eigene nationale Leitlinien mit teils abweichenden Details.
Wir melden für dich in Österreich
awastat ist auch in Österreich als Drittanmelder tätig. Wenn dein Unternehmen in Deutschland und Österreich meldepflichtig ist, bekommst du beide Meldungen aus einer Hand – mit einem Ansprechpartner und einem Datenweg.
Häufige Fragen
Wir sind ein deutsches Unternehmen mit Lager in Österreich. Müssen wir dort melden?
Möglicherweise. Eine Intrastat-Pflicht in Österreich hängt an der umsatzsteuerlichen Registrierung und den Warenbewegungen über die österreichische Grenze. Wir prüfen das im Erstgespräch und melden bei Bedarf für dich in Österreich.
Wie wird in Österreich gemeldet?
Elektronisch an Statistik Austria, unter anderem über das Meldetool RTIC.